Thriller Night Caller mit URSA Mini Pro 4.6K G2 gefilmt
Fremont, Kalifornien, USA – 21. Oktober 2021 – Blackmagic Design gab heute bekannt, dass der Indie-Spielfilm „Night Caller“ auf der URSA Mini Pro 4.6K G2 gefilmt und in DaVinci Resolve geschnitten und fertiggestellt wurde.
Der düstere Horrorthriller „Night Caller“ handelt von der Telefonhellseherin Clementine Carter, die in ein verworrenes Geheimnis verwickelt wird, als sie einen Anruf von einem Serienmörder erhält. Dadurch, dass sie die Morde vorhersieht, bevor er sie begeht, beginnt ein grauenvolles Katz-und-Maus-Spiel.
Filmemacher Chad Ferrin ist bekannt für Kultklassiker wie „Exorcism at 60,000 Feet“und H.P. Lovecrafts „The Deep Ones“. Für „Night Caller“ bemühte er sich frühzeitig um umfangreiche Förderung. Zur Umsetzung inspirierte ihn jedoch noch etwas Anderes. „‚The Deep Ones‘ war künstlerisch und finanziell ein enormer Erfolg“, so Ferrin. „Uns allen gab das eine ordentliche Portion ‚Roger-Corman-Inspiration‘, ein paar Dollar für ein bescheidenes Budget zusammenzukratzen und den Film zügig umzusetzen.“
Ferrin holte Kinematograf Kyle McConaghy ins Boot und gemeinsam tauchten sie tief in die Filme der Siebziger und Achtziger ein. Der Stil mit viel Körnung und Schatten dieser Ära diente ihnen als Inspiration für die Erzählung von „Night Caller“. Für den Dreh wählte McConaghy aufgrund seiner Vorerfahrung und seines Wissens um ihre Bildqualität die URSA Mini Pro G2 aus. „Die G2 ist fantastisch. Ich habe bereits einige Spielfilme damit gedreht und weiß sie jedes Mal mehr zu schätzen. Der Leistungsumfang ist großartig und das Bild hat etwas unglaublich Natürliches und Filmisches. Meinen letzten Spielfilm habe ich auf einer anderen Kamera gefilmt. Und ich habe es den Großteil des Drehs bedauert, die URSA nicht zur Verfügung zu haben.“
Da der Film in gerade einmal zehn Tagen gefilmt wurde, wusste das Team, dass es schnell vorgehen musste. „Ein derart schneller Dreh kann ziemlich anstrengend sein. Aber zugleich auch bereichernd“, erklärte Ferrin. McConaghy begab sich an die Gestaltung eines einzigartigen Stils für den Film und blieb dabei im knappen Budget und Zeitplan. „Ich habe schon immer neidvoll anerkannt, wie alte Filme mit unvorteilhafter Beleuchtung umgehen, sei es mit dem harten Licht der Filme aus den Fünfzigern oder der kontrastarmen, natürlichen Beleuchtung der Siebzigerjahrefilme.“
„Aus meiner Erfahrung ist die URSA Mini Pro eine der wenigen Kameras, die selbst in suboptimalen Lichtverhältnissen noch authentische und filmische Bilder produziert“, so McConaghy weiter. „In einer Szene unterhält sich Clementine mit ihrer Hellseherkollegin in der Lobby. Die Practicals in der Lobby waren vermutlich ziemlich alte Neonlampen, die sich hinter schmutzig-weißem Plastik verbargen. Wir hatten weder die Zeit noch das Budget, die Glühbirnen zu ersetzen oder die Szene mit zusätzlichem Licht zu verbessern. Ich arbeitete also nur mit der gegebenen Beleuchtung. Das ist nun mein Lieblingslook aus dem gesamten Film. Die Blackmagic Color Science erzeugt sehr analogfilmartige Bilder. Sie haben diese tolle filmische Beschaffenheit.“
Drehs mit begrenztem Budget bedeuteten auch begrenzte Ausrüstung und oftmals die Arbeit mit vorhandenem Licht. „Die URSA Mini Pro wird nicht immer für ihre Low-Light-Leistung gelobt“, berichtete McConaghy. „Aber sie leistet bei der Erfassung von Details wirklich Großartiges – selbst wenn ich die Belichtung ausreizen muss. In einer entscheidenden Szene besucht Clementine einen Tatort an einer langen Außentreppe. Die Aufnahmen entstanden bei Nacht. Doch mit der eher dunklen Straßenbeleuchtung und einer Astera Leuchtröhre konnten wir einen sehr großen Bereich bestens ausleuchten und sehr viel Zeichnung in den Schatten bewahren.“
Um klassische Siebziger- und Achtzigerjahrelooks nachzubilden, machte man vom kompletten Spektrum an Farben und Sättigung Gebrauch. McConaghy war überzeugt, dass die Kamera damit umgehen konnte. „Die Farbwiedergabe der G2 ist unübertroffen“, befand McConaghy. „Mit anderen Digitalkameras kämpfe ich oft, wenn ich einen sättigungsreichen Look wie den des italienischen Filmemachers Argento oder des Dänen Refn anstrebe. Es soll ja nicht wirken, als habe man bloß die Sättigung um 50 Punkte erhöht.“
„Die Farben anderer Kamerahersteller wirken einfach etwas künstlicher oder so. Dagegen sind die der URSA Mini Pro und der Generation 5 Color Science eine Augenweide. Im Büro von Hellseherin Clementine gibt es unfassbar viele Farben, die im Kontrast zueinander stehen. Ein helles Orange vom künstlichen Licht chinesischer Laternen, Blau- und Rottöne von einem Neonschild neben ihrem Schreibtisch und Grüntöne von ihrem Computerbildschirm. Obwohl der Look ziemlich stilisiert ist, wurde er in der Post wahnsinnig natürlich wiedergegeben.“
Im Sinne einer echten Low-Budget-Produktion entschied Ferrin, erstmals in der kostenlosen Version von DaVinci Resolve zu schneiden. Er war überrascht, wie einfach der Umstieg war. „Der Schnitt in Resolve lief super! Ich habe meine letzten beiden Filme mit anderen Programmen geschnitten. Darum war ich etwas unentschlossen, ob ich ein neues System ausprobieren sollte. Doch ich versuchte es und bin heilfroh, dass ich das getan habe. Ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass Resolve die beste Schnittsoftware ist, mit der ich jemals gearbeitet habe. Die Tatsache, dass es kostenlos ist, ist das Sahnehäubchen für den Produzenten-Geizhals in mir.“
Zusätzlich zu seinen Pflichten als Kinematograf machte McConaghy auch das Grading des Films in DaVinci Resolve. „Von Beginn an reagierte Chad auf meine Frage, wie der Film aussehen solle, immer mit dem Motto: ‚Wie in den Siebzigern‘. In der Hoffnung, die Bilder würden im Grading analogfilmähnlich wirken, versuchten wir, einen leicht schmutzigen Look hinzukriegen. Ich erstellte eine individuelle LUT und versah sie mit ordentlich Körnung. Während der Produktion diente sie uns auf der G2 als Referenz, um den gewünschten Look zu erzielen.“
„In Blackmagic RAW zu drehen, war großartig“, setzte McConaghy hinzu. „Der Codec ist unglaublich nachsichtig und natürlich und ließ sich wunderbar ausreizen. Ich glaube, wir haben den gesamten Spielfilm in Constant Quality Q0 gefilmt und das ergab gerade mal sechs Terrabyte an Footage. Wenn die Zeit knapp war und wir wussten, dass wir keine Karte austauschen oder Material herunterladen konnten, drehten wir sicherheitshalber in Q5. Und nicht mal ich kann unterscheiden, was in Q0 und was in Q5 entstanden ist.“
Dank der LUT, der Qualität von Blackmagic RAW und einer talentierten Crew bedurfte die Findung des gewünschten Looks keines großen Aufwands für McConaghy. „Normalerweise setze ich in Resolve ein gesundes Maß an Power Windows. Doch unser Oberbeleuchter Rapha Bola hat ganze Arbeit bei der Beleuchtung geleistet und die erfassten Bilder waren so stabil, dass ich sie mehr oder weniger so belassen konnte.“
Pressefotos
Produktfotos der URSA Mini Pro 4.6K G2, von DaVinci Resolve und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.
Über Blackmagic Design
Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de
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