SCI-FI-KURZFILM ALONE
 MIT BLACKMAGIC DESIGN TECHNIK GEFILMT UND FERTIGGESTELLT

Fremont, Kalifornien, USA – 10. Februar 2021 – Blackmagic Design teilte heute mit, dass der Science-Fiction-Kurzfilm „Alone“ mit Kameras des Herstellers gefilmt und in DaVinci Resolve Studio postproduziert wurde. Der Film feierte am 3. Dezember auf WatchDust.com Premiere.

Kaya Torres ist eine dickköpfige Ingenieurin, die flucht wie ein Seemann. Als ihr Forschungsraumschiff bei einem Unglück entzweibricht, kann sie sich knapp retten. Jetzt umkreist sie in einer Raumkapsel ein schwarzes Loch und nichts und niemand kommt ihr zu Hilfe. Während Kaya überlegt, wie sie sich retten kann, beginnt sie Nachrichten an den Kartographen Hammer zu schicken, der auf einem nahen Planeten gestrandet ist. Die beiden freunden sich miteinander an, aber die Chancen für Kayas Überleben sinken nach und nach ins Hoffnungslose.

„Alone“ entstand aus einer Kurzgeschichte von J. Scott Worthing unter der Regie von William Hellmuth als Fallbeispiel dafür, wie leidenschaftlich engagierte Filmemacher es schaffen, bei knappem Budget einen hochwertigen Kurzfilm zu produzieren. Hellmuth, ein versierter Kinematograph mit der Ambition, seinen Lebenslauf um Regieerfahrungen zu erweitern, las die gleichnamige Kurzgeschichte von Worthington und kontaktierte ihn. Hellmuth war Feuer und Flamme.

Als Kinematograph wusste Hellmuth, wie wichtig ein packendes Bild für einen Kurzfilm ist. „Ich liebe die Kinematographie“, sagte Hellmuth. „Und ich liebe meine Arbeit als DP. Man kann mit Bildwelten so unfassbar viel Bedeutung und Tiefe in eine Geschichte weben.“ Als es an die Wahl der Kamera ging, lag die Entscheidung auf der Hand. „Ich wusste schon immer, dass ich mit der URSA Mini Pro G2 großartige Ergebnisse erzielen kann. Diese Kamera habe ich auch schon häufig für meine kommerzielle Arbeit und für viele meiner narrativen Projekte benutzt. Mich begeistert, wie sie Hauttöne und Farben wiedergibt. Die meisten meiner besten Filme habe ich auf Blackmagic Kameras gedreht.“

Hellmuth entschied sich, für den Film sowohl anamorphotische als auch sphärische Objektive einzusetzen. Er wollte mit den Anamorphoten im Raumschiff ein stärkeres Gefühl der Isolation der Hauptprotagonistin kreieren und mit dem gängigeren 16:9-Seitenverhältnis die atemberaubenden Landschaften auf dem Planeten erfassen. Dabei wusste er zu schätzen, dass sich die Seitenverhältnisse auf der URSA Mini Pro 4.6K G2 im Nu umschalten lassen. Dies ermöglichte schnelle und unkomplizierte Wechsel zwischen Sets und Szenen.

Überdies gab das Filmen in Blackmagic RAW den Filmemachern hochwertigstes Material für die Postproduktion. „Tatsächlich war Blackmagic RAW ein wichtiger Faktor in der Entscheidung für die Blackmagic Kameras“, so Hellmuth weiter. „Das ist der beste Codec der Welt. Ich wusste, dass uns Blackmagic RAW in der Post ein Höchstmaß an Spielraum sichern und noch dazu großartiges Material für visuelle Effekte und die Farbgestaltung liefern würde. Es ist schwer, das genau zu definieren. Aber meine gesamte in Blackmagic RAW gefilmte Footage hat eine Beschaffenheit, die ich sehr mag. Die Farben sind immer kräftig und die Einzelheiten scharf, ohne klinisch zu wirken. Diese Beschaffenheit bleibt selbst dann spürbar, wenn man das Material in der Post bis an die Grenzen ausreizt.“

Um vollen Nutzen aus dem kompletten Ökosystem von Blackmagic Design zu ziehen, entschied Hellmuth, die Postproduktion des Films, angefangen bei der Montage, ganz und gar in DaVinci Resolve Studio zu machen. Editor Anthony Parisi betrat mit Resolve Neuland, hatte sich aber schnell auf die neue Plattform eingefuchst. „Seit Jahren schneide ich nun schon mit anderen Programmen und war etwas nervös, Resolve ausgerechnet bei einem umfangreicheren narrativen Film auszuprobieren, weil unser Postproduktionsplan schnelles Arbeiten voraussetzte“, sagte Parisi. „Es hat mich beeindruckt, wie intuitiv die Schnitttools in Resolve sind. Den Umstieg schaffte ich dann auch viel schneller als erwartet. Hilfreich war dabei, dass sich Resolve geschwind mit meinen gewohnten Tastaturkürzeln einrichten ließ. Das gab mir einen fliegenden Start und ebnete mir sofort den Weg.“

Als wertvoll erwiesen sich für Parisi überdies die Fülle an Schnittwerkzeugen und der Workflow in Resolve. „Ich war hocherfreut, das Rohmaterial ohne den Umweg über Proxydateien unmittelbar nutzen zu können. Als der Schnitt dann fertig war, war es schön, sich nicht mit EDLs herumschlagen zu müssen und die Timeline stattdessen einfach an den Coloristen zu übergeben.“ Normalerweise müssen Szenen mit Clips, deren Tempo geändert wurde, nach dem Conforming vom Editor begutachtet werden. Mit dem in Resolve gemachten Filmschnitt konnte Parisi aber davon ausgehen, dass die vorgenommenen Änderungen in Ordnung sein würden. „Es war großartig, sich auf die korrekte Umsetzung sämtlicher Tempoänderungen verlassen zu können, ohne nachträglich Tempoprobleme richten zu müssen, wie sie häufig beim Hin und Her zwischen mehreren Programmen passieren.“

„Beim Trimmen von Clips in der Timeline finde ich es auch toll, dass man sieht, wie viel Footage in einem angewählten Clip noch verbleibt. Man kann das direkt in der Timeline sehen und weiß sofort, ob man etwas noch genauer anschauen muss. Das ist eine clevere kleine Feature, die ich jetzt beim Arbeiten mit anderen Programmen vermisse. So hilfreich ist sie.“

Weil der Science-Fiction-Film fast komplett im All spielt, setzten die Macher von „Alone“ zur Schaffung eines überzeugenden Look-and-Feels auf alles, was die Postproduktion zu bieten hat. Dabei erwiesen sich die von Resolve gebotenen Werkzeuge als sehr wertvoll. Das Team, inklusive Colorist Dan Edwards und Soundmixer Stephen Hartwell, konnte Projektdateien mühelos gemeinsam verwenden. Hellmuth und Parisi konnten so mit jeder vorgenommen Änderung oder Ergänzung den Schnitt weiter perfektionieren.

„Die Blackmagic-RAW-Dateien waren in vielerlei Hinsicht eine gigantische Hilfe“, sagte Edwards. „Die Dateiwiedergabe läuft derart effizient, dass es uns selbst beim Arbeiten mit unseren Homeoffice-Computern an separaten Standorten überhaupt nicht gebremst hat.“ Da die Postproduktion gerade zu Beginn des COVID-19-Lockdowns anlief, war das Team sehr auf die Kollaborationstools in DaVinci Resolve angewiesen. „Das Projekt fiel mitten in die Pandemie, was sämtliche Abläufe unseres geplanten Post-Workflows über den Haufen warf. Aber dann bot uns Resolve mit seiner Remote-Grading-Feature eine geniale Out-of-the-box-Lösung. So konnte William sich im Homeoffice an seinen Flanders-Monitor setzen, während ich sein Resolve Programm aus der Ferne steuerte. Das war uns eine große Erleichterung, weil wir uns sicher sein konnten, dass wir ähnliche Bilder vor uns hatten.“

Edwards freute sich auch über die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Schnitt und anderen Abteilungen. „Ich brauchte kaum an den Editor oder Mixer zu denken, und das meine ich voll und ganz als Kompliment. Der Ablauf hätte nicht geradliniger sein können. Bei der Handhabung von Assets, die von im ganzen Land verstreuten Leuten eingingen, war das eine enorme Hilfe. Eine große Erleichterung war es auch, eine Projektdatei einfach an andere zu übergeben, ohne sich um das Conforming von Renderdateien zu sorgen.“

Bei FreshMade in Seattle erschuf Hartwell den großartigen Sound von „Alone“ mit dem in DaVinci Resolve integrierten Fairlight. Obwohl das Gros der Handlung in einer Raumkapsel an ein und derselben Location spielt, gab es für das Sounddesign und den Mix dennoch eine Menge Herausforderungen und Ansatzpunkte. „Für die Wurmloch-Sequenz hatte ich die Idee, dass alles von Kaya und Hammer Gesagte aufgrund der Sache mit der Verzerrung von Raumzeit im Wurmloch eingeschlossen blieb“, sagte Hartwell. „Darum erreichen Kaya Fragmente aus vorherigen Gesprächen der beiden, während sie in wechselnder Geschwindigkeit durch das Wurmloch reist. Ich fand es spannend, ausgiebiger mit der von Klang in Bewegung ausgehenden Energie zu experimentieren.“

Die von Sounddesigner Christopher Moore gelieferte Session splittete Hartwell in Resolve in 15 separate Spuren als Timelines auf. „Das gab uns die Flexibilität, parallel mehr mit Mikro- und Makrodynamik zu mischen.“ Das Soundteam nutzte die Kollaborationsfeatures, um einer Person das Mixen in der Mastertimeline zu gestatten, während eine andere bspw. den Dialog in einem anderen Raum bearbeitet. Neben den in Resolves Fairlight integrierten Features nutzte das Team auch die hilfreiche Möglichkeit, die Plug-ins von Fremdherstellern zu integrieren.

„Zur Key Compression für die Dialoge benutzen wir Blue Cat. Damit können wir das Sidechain-Signal aus dem Waves C6 Multiband-Kompressor beeinflussen und ganz präzise die Frequenzen vorgeben, die im Dialog geduckt werden sollen. Wir verwenden auch iZotope Rx zur Tonbereinigung und Reaper für einige Sounddesign-Aufgaben. Diese Methode hat sich besonders in der Wurmloch-Sequenz bewährt, in der wir einige interessante Klangverteilungen und Doppler-Effekte kreiert haben. In Resolve und Fairlight war das alles so eingerichtet, dass wir externe Prozesse einsetzen konnten und jegliche vorgenommenen Änderungen sofort in der Resolve Session aktualisiert wurden.“

Hellmuth ist zwar Kinematograf, freut sich aber auf die Regieführung der Spielfilmversion des Kurzfilms und erhofft sich, mit demselben Team noch mehr Wunderbares zu kreieren. „Ich liebe es, mit Schauspielern zusammenzuarbeiten, Szenen zu konzipieren und freue mich über jede Gelegenheit, mit den Leitern der diversen Abteilungen kreative Aspekte eines Films auszuloten. In der Summe war es die herrliche Story von J., die meinen unbewussten Wunsch zum Regieführen erneut entfacht hat. Schlussendlich möchte ich Storys inszenieren, die mir etwas bedeuten, mich bewegen und anderswohin versetzen.“

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve Studio, der URSA Mini Pro 4.6K G2 Kamera und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

