BLACKMAGIC CLOUD POWERT BEIM SPIELFILM  THIS CLOSENESS
 DIE POSTPRODUKTION AUS DER FERNE

Manchester, Vereinigtes Königreich - Mittwoch 19. Juli 2023 - Blackmagic Design teilte heute mit, dass der kollaborative Remote-Workflow für die Postproduktion des Independent-Films „This Closeness“ über Blackmagic Cloud ablief. Mit nur fünf Wochen Frist für den Schnitt arbeitete Post Supervisor/Executive Producer Pierce Varous von Nice Dissolve eng mit Editor Brian Kinnes und Colorist Joseph Mastantuono zusammen. Varous setzte auf die von DaVinci Resolve Studio gebotenen Features zur Echtzeit-Kollaboration, um den Film pünktlich für seine Premiere auf dem SXSW Film and TV Festival 2023 zu schneiden und zu graden.

Die Regie von „This Closeness“ führte Kit Zauhar. Es geht um die Geschichte des Paars Tessa und Ben, das sich auf seinem Stadtbesuch für Bens Highschool-Treffen ein Zimmer in der Wohnung eines Fremden nimmt. Der gesamte Film spielt an einem einzigen Ort und folgt der wechselnden Dynamik und den wachsenden Spannungen zwischen den Hausgästen und ihrem Gastgeber Adam.

„Blackmagic Cloud war von enormem Vorteil für unseren Workflow. Pierce begann mit der ersten Synchronisierung des Sounds und konnte dann aus der Cloud direkt in die Projektdatei springen. Das ging los wie ein Rennen!“, sagte Kinnes. „Mit bloß fünf Wochen Frist bis zur Schnittabnahme war jede Zeitersparnis sehr wertvoll. Die fortlaufende offene Kollaboration über Blackmagic Cloud war ideal, um im Arbeitsprozess auftretende Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und Exporte für schnelles Feedback auszuspielen.“

„Für einen Coloristen ist sofortiges Feedback sehr wichtig. Es spart einem unfassbar viel Zeit, wenn sich alle gleich im Ablauf einbringen und kommentieren können, und man nicht nachträglich auf Notizen reagieren muss“, so Mastantuono weiter. „Durch Blackmagic Cloud und Remote-Grading lief die Zusammenarbeit von unseren verschiedenen Standorten aus völlig unkompliziert und das Projektmanagement gestaltete sich echt einfach. Mit einem Web Presenter 4K konnten wir sogar Live-Sitzungen veranstalten, bei denen ich in meinem Heimstudio in New York arbeitete, der Regisseur im Theater von Nice Dissolve in Brooklyn saß und der DP den Stream aus Los Angeles mitverfolgte.“

Dass der gesamte Film in einer Wohnung spielte, bescherte dem Team einige besondere Schwierigkeiten. Darum achtete Mastantuono beim Grading an einem DaVinci Resolve Mini Panel besonders auf die farbliche Stimmigkeit. „Minimalistische Räume mit weißen Wänden zu graden, ist oft täuschend schwierig für einen Coloristen. Weil selbst die geringsten Farbverschiebungen sofort auffallen, muss man alles perfekt hinkriegen. Sonst fühlt es sich an, als sei man plötzlich in einem anderen Raum. Insgesamt erschufen wir ein wirklichkeitsnahes Feel, wobei wir mit subtilen Nuancen die Stimmung in verschiedenen Szenen beförderten, ohne je vom darstellerischen Geschehen abzulenken.“

Laut Kinnes sei für „This Closeness“ besonders viel Achtsamkeit und Fingerspitzengefühl vonnöten gewesen. „Mit den wenigen Charakteren in einer klaustrophobischen Umgebung musste jeder Schnitt das Publikum führen und ihm den Raum und die momentane Stimmung zugänglich machen“, sagte er. „Dieser Film war der dialoglastigste, an dem ich bisher tätig war. Für mich war die Arbeit mit großartig formulierten Gesprächen und starken Performances eine spannende Herausforderung.“

„Es hat mir Spaß gebracht, diese Szenen aufzubauen und den Rhythmus des Films mit Kit zu finden. Das gilt nicht nur für einzelne Sequenzen, sondern für die Struktur des ganzen Werks. Beim gesamten Schnitt gestalteten wir die Darbietungen zum einen so, dass das vollendete Können der Darsteller hervorgehoben wurde. Zum anderen suchten wir aus dem Material neue emotionale Impulse für das Publikum zum Mitfiebern heraus.“

Mastantuono und Varous sind beide regelmäßige DaVinci Resolve Studio Anwender, für Kinnes hingegen war „This Closeness“ der erste Spielfilm, den er mit der Software schnitt. Zunächst sträubte sich Kinnes wegen der knappen Frist, ein neues Programm zu lernen, konnte aber mit dem bedienfreundlichen DaVinci Resolve Studio gleich voll loslegen.“

„In eine neue Software einzusteigen, ist immer etwas nervenaufreibend, besonders bei einem derart großen Projekt. Dennoch hab’ ich mich dort gleich gut aufgehoben gefühlt“, sagte Kinnes. „DaVinci Resolve erwies sich für mich sofort als total zuverlässig und ich finde die Oberfläche ästhetisch ansprechend. Die Schnitt-Timeline fühlt sich flüssiger an und reagiert beim Navigieren empfindlicher als andere Softwares, die ich verwendet habe.“

Varous resümiert: „Bei uns hat Blackmagic Cloud die Regeln für das Finishing von Filmen neu geschrieben. Es ist nicht mehr wichtig, im gleichen Gebäude zu sein, sondern Zugriff auf denselben DaVinci Arbeitsraum zu haben.“

PRESSEFOTOS

Fotos der Produkte DaVinci Resolve Studio, Blackmagic Web Presenter 4K, DaVinci Resolve Mini Panel und von allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

