ALL YOU HEAR IS NOISE
DOKUMENTATION ENTSTEHT MIT BLACKMAGIC DESIGN PIPELINE

Manchester, Vereinigtes Königreich - Donnerstag 24. August 2023 - Blackmagic Design teilte heute mit, dass der jüngst erstmals auf dem Tribeca Film Festival gezeigte Dokumentationsfilm „All You Hear Is Noise“ mit Blackmagic Design Digitalfilmkameras gedreht und mit der DaVinci Resolve Studio Software für Schnitt, Colorgrading, visuelle Effekte und Tonnachbearbeitung postproduziert wurde. Überdies wurde Blackmagic Cloud für die Zusammenarbeit aus der Ferne verwendet.

Produziert und inszeniert wurde „All You Hear Is Noise“ von den Filmemachern Ned Castle und Matt Day. Die Dokumentation begleitet die drei Special-Olympics-Athleten Trent, Chris und Melanie beim Training in Vorbereitung für die Special Olympics World Games Abu Dhabi 2019. Der Film beleuchtet die Beziehungen mit ihren Freunden, Familien und anderen Athleten ebenso wie das Nachspiel ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Das Projekt wurde von der SpringHill Company koproduziert. Die Produktionseinheit für Inhalte fand Unterstützung vom US-Baseballstar LeBron James und dessen Uninterrupted Marke, die für die Selbstbestimmung von Athleten steht. Als Executive Producer des Films agierte Robin Roberts.

Seit geraumer Zeit hatten die langjährigen Freunde Castle und Day Ausschau nach einer Chance zur gemeinsamen Produktion einer Dokumentation gehalten. „Wir hatten schon öfter vage Ideen am Telefon ausgetauscht. Dann erwähnte Ned die Special Olympics, sprach von seinen Erfahrungen und erzählte aus seiner Zeit als Trainer der Vermont Boccia-Mannschaft“, sagte Day. „Als wir das Thema tiefer ergründeten, fiel uns auf, wie wenig Storytelling es insgesamt über die Special Olympics und Menschen mit geistigen Behinderungen gibt.“

Anfangs planten Castle und Day, den Schwerpunkt auf Trent Hampton beim Training für die Special Olympics World Games zu legen, und begannen mit den Drehvorbereitungen. „Als wirklich unabhängige Filmemacher, die das Gros der Kosten aus eigener Tasche finanzieren, war das Budget unsere höchste Priorität“, sagte Castle. „Als erstes brauchten wir eine Kamera, die uns einen filmischen Look liefern würde. Weil der Dreh nicht in einem Rutsch, sondern mal an einen Tag hier und eine Woche da ablaufen würde, kam Mieten nicht in Frage.“

Die beiden entschieden sich anfangs für eine Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Digitalfilmkamera, stockten dann auf eine Blackmagic URSA Mini Pro 4.6K G2 auf und besorgten sich in der Endphase zusätzlich eine Pocket Cinema Camera 6K Pro. „Die internen ND-Filter und Mini-XLR-Buchsen sind enorme Vorteile für Dokumentarfilmer“, fügte Day hinzu. „Die Pocket Cameras sind klein, super intuitiv, bedienfreundlich und liefern ein echt wunderschönes Bild.“

Da sich die Drehbedingungen ständig änderten, musste das Team nicht nur physisch, sondern auch vom Filmtechnischen her auf so gut wie alles gefasst sein. „Es gibt eine Szene im dritten Akt, in der Trent ehrenamtlich bei einem Triathlon in Long Island hilft“, so Day weiter. „Es regnete, hagelte und es war unfassbar windig. Wir wickelten unsere Kameras in Müllsäcke ein und taten unser Bestes. Mit dem bedrohlichen Himmel, der wilden Brandung und den zusammengekniffenen Gesichtern der Leute, die den Elementen trotzten, kam dabei großartige Footage zustande. Dass wir in Blackmagic RAW gefilmt hatten, machte Vieles möglich. Es liegt in der Natur der Sache, dass das Licht bei Dokudrehs fast nie zweimal gleich ist, weil’s von Draußen nach Drinnen geht und einem alle Varianten dazwischen begegnen. Wir haben beim Filmen keinen Augenblick beleuchtet, darum war der uns gegebene Spielraum mit der Belichtung und dem Farbraum ein riesiger Vorteil für uns.“

Für die Postproduktion erfolgte der Schnitt von mehreren Orten aus: Day saß in Los Angeles, Castle in Burlington, Vermont, Editor Pablo Garza in Mexico City und Schnittassistent Editor Mallory Bracken in Richmond, Virginia. „Die Features von Blackmagic Cloud haben völlig neue Voraussetzungen geschaffen“, sagte Castle. „Es ist schon stressig, bloß daran zu denken, wie der gemeinsame Zugriff auf diverse Timelines gelaufen wäre, wenn wir sie jedes Mal hätten exportieren müssen. Dass wir alle zugleich auf dieselbe Projektdatei zugreifen konnten, hat enorm viel Zeit gespart. So konnten wir Timelines zur Beurteilung teilen und feintunen, ohne je die eine Anwendung zu verlassen. Außerdem fühlte man eine gemeinschaftliche Vibe, wenn man sah, wie jemand anders im Projekt steckt und woran er arbeitet. Die Remote-Arbeit hat ihre Vorteile und hier hatten wir auch noch das Gefühl, den Film alle gleichzeitig zu formen.“

„Ganz wie die Kameras ist auch DaVinci Resolve total intuitiv und die einfache Handhabung macht Freude“, so Castle weiter. „Alles ist nachvollziehbar, tut was man will und sieht gut aus, während man dabei ist. Und da wir in Blackmagic RAW gedreht haben, gingen wir einfach davon aus, dass Resolve sozusagen das natürliche Zuhause zum Schneiden sein und uns alle Vorteile dieses Dateiformats geben würde.“

Im Laufe der dreijährigen Produktion arbeitete das Post-Team mit immer neuen Versionen von DaVinci Resolve Studio und freute sich bei jeder Aktualisierung über die neu hinzugekommenen Werkzeuge. „Wir begannen mit Resolve 15 und am Ende des Schnitts waren wir bei Resolve 18 gelandet. Die in dieser Zeit entwickelten Features sind großartig. Unser besonderer Favorit ist das Tool zur Stimmisolation!“

Der Schnitt mutierte zu einer Erzählung zweier Geschichten. Nach Beginn der Produktion sichteten Castle und Day den Schnitt und befanden ihn für nicht fertig. „Er war nicht gut genug“, sagte Day. „Also stiegen wir in die vor Drehbeginn unterlassene Recherchephase ein. Wir informierten uns, was an der Doku fehlte, warum wir’s übersehen hatten und was zur Mängelbehebung zu tun war, damit es ein guter Film wird. Wir filmten dann noch weitere zwei Jahre lang und stellten uns währenddessen ein Panel von Behindertenberatern zusammen, um die Story auf Kurs zu halten.“

Für die letzte Phase des Schnitts holte sich das Team Garza ins Boot. „Über Pablo können wir nicht genug Gutes sagen. Er hat ein wunderbares Gefühl für den Fluss der Story, die ihn zu durchdringen schien. Das war ein enormer Gewinn für unseren Film“, berichtete Castle.

Für das finale Colorgrading heuerten Day und Castle zum Managen der farblichen Nachbearbeitung Luke Cahill von Different by Design an. „Unser Film war der erste, den Luke in Blackmagic RAW gegradet hat. Die Flexibilität des Bildmaterials hat ihn ziemlich überrascht“, sagte Castle. „Unsere größte technische Hürde in der Color-Suite lag darin, bei verschiedenen Lichtverhältnissen einheitliche, natürlich wirkende Rottöne hinzukriegen. Insbesondere weil diese Primärfarbe eine erkennbare Charakteristik der Special Olympics Marke ist und es entsprechend viele knallrote Hemden und andere Sportkleidung, Schilder und Fahnen gibt. Wir mussten sehr achtsam sein, diese großen Farbblöcke nicht zu weit auszureizen, um einen Postereffekt der Gradienten zu vermeiden. Abgesehen von dieser besonderen Situation fanden wir den uns insgesamt durch Blackmagic RAW gegebenen Spielraum echt umwerfend. Wir sind begeistert, dass wir eine derart reiche Farbpalette zum Erzählen dieser Story zur Verfügung hatten.“

Einerseits ist „All You Hear Is Noise“ eine Sportdokumentation, andererseits ist der Film ein internationales Erlebnis, der das Publikum auf eine epische Reise mitnimmt. „Im Film kommen Szenen mit intensiver Action vor, viele davon im Zusammenhang mit den Erzählsträngen zu den Athleten. Es gibt aber auch besinnlichere Momente, in denen man die Athleten in ihrem Leben abseits des Sports kennenlernt“, sagte Day. „Der mit den Blackmagic Kameras erzielte filmische Look und DaVinci Resolve haben uns geholfen, die ästhetischen Feinheiten beider Szenenarten umzusetzen. Besonders wichtig war das zum Aufbau der Stimmung für die Storys über das Privatleben der Darsteller, das sich nicht auf Sportplätzen abspielt. So viel technische Vielseitigkeit ist unglaublich.“

PRESSEFOTOS

Fotos der Produkte DaVinci Resolve Studio, URSA Mini Pro 4.6K G2, Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K, Pocket Cinema Camera 6K Pro, und von allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

