FESTIVAL-SIEGER  THE LEGEND OF KING KANG-MI
 MIT BLACKMAGIC DESIGN WORKFLOW REALISIERT

Manchester, Vereinigtes Königreich - Donnerstag 1. Februar 2024 - Blackmagic Design teilte heute mit, dass der neue Kurzfilm „The Legend of King Kang-Mi“ mit einer Blackmagic URSA Mini Pro 12K Digitalfilmkamera gefilmt und in DaVinci Resolve Studio, der Software für Schnitt, Farbkorrektur, visuelle Effekte und Tonnachbearbeitung, postproduziert wurde.

In dem Film verbreitet die Ankunft eines halb erfrorenen Fährtenlesers Angst und Schrecken. Seine gruseligen Geschichten lassen die Anwesenden jedoch Zweifel schöpfen, wer nun die wirkliche Bedrohung darstellt. Der gemeinsam mit Strong Water Anaheim, einer beliebten Tiki-Bar in Südkalifornien, entwickelte Film ist eine Fortsetzung zu „The Zombie King of Balacombé“. Er gehört zu einer Serie von kreativen Kurzfilmen zur Bewerbung der Firma und ihres besonderen Getränkesortiments. Anders als bei einem Werbespot verfolgte Strong Water Anaheim das Ziel, eine eigene Welt rund um ihre Marke zu erfinden.

Regisseur Brian Ulrich wurde vom kreativen Visionär der Firma, Robert Adamson, kontaktiert. „Robert sprach mich mit dieser Idee zu ,King Kang-Mi’ an, was auf tibetanisch Schneemann bedeutet“, sagte Ulrich. „Von Anfang an hatte ich dieses Bild im Kopf, wo vom Titel mit einem Smash Cut hart zu einem im Eis eingefrorenen Schiff am Fuß des Himalayas geschnitten wird und im Hintergrund ein tibetanisches Fischerdorf zu sehen ist.“

Kinematograf Townsend Dixen, ein langjähriger Kollege von Ulrich, schloss sich dem Team zu Beginn an und brachte seinen eigenen visuellen Stil in das Werk ein. „Mir war die Filmserie ‚Fluch der Karibik’ eine große Inspiration, insbesondere weil die Macher sich mit der Lichtsetzung unerschrocken auf einen stärker stilisierten Look eingelassen hatten“, sagte Dixen. „Ich wollte diesem Kurzfilm unbedingt ein magisch und surrealistisch angehauchtes Flair geben. Darum waren spielerische Experimente mit Farben und Kontrasten so wichtig für meinen Ansatz zur Bildgestaltung.“

Das Team entschied sich auf Anhieb für die URSA Mini Pro 12K als A-Kamera.

„Ich persönlich besitze eine Pocket Cinema Camera 4K und habe am Set schon unzählige Male mit Blackmagic Kameras gearbeitet. Darum fand ich es spannend, das Projekt mit der 12K zu filmen“, so Dixen weiter. „Wir stellten fest, dass der 12K-Sensor großartig Schatten erfasst. Zusammen mit ein paar Objektiven der Vintage-Serie Zeiss Super Speeds eingesetzt, war ich mir sicher, dass es uns mit der Kamera gelingen würde, die Kontraste weiter auszureizen und einen dunkleren, düsteren Look für den Film zu erzielen.“

Ulrich unterstützte die Entscheidung, da auch er schon früher Projekte mit Blackmagic Design Kameras gedreht hatte. „Ich filme schon seit 2020 mit Blackmagic Kameras und liebe es, wie bedienfreundlich und flexibel sie sind“, sagte Ulrich. „Wir wollten außerdem in 8K drehen, um in der Postpro Spielraum für visuelle Effekte zu haben. Wir wussten, dass das mit der 12K ohne jegliches Sensorcropping gehen würde. Townsend und ich haben selbst Pocket Kameras und wussten, dass bei eventuellen Nachdrehs von Inserts und Pickup-Einstellungen mit diesen Kameras auch deren Bildqualität passen würde. Es war einfach richtig, den Film mit der URSA 12K zu drehen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Die ersten Arbeiten an den VFX-Anfangssequenzen, die das Schiff bei Sonnenuntergang im Eis zeigen, trugen dazu bei, Dixen in seinem Ansatz zur Beleuchtung mit Practicals zu bestätigen. „Ich wollte unbedingt im Laufe des Films eine sich verändernde Lichtstimmung gestalten“, fügte Dixen hinzu. „Zusammen mit meinem Oberbeleuchter, JD Elliott, etablierten wir drei separate Lichteinsätze, um einen Sonnenuntergangseffekt zu gestalten. Die Szene beginnt mit wärmerem harten Licht und geht allmählich in einen dunkleren Mondschein-Look über. Das befördert auch den Handlungsfluss, weil die Stimmung bei den gruseligen Geschichten des Fährtenlesers zusehends gespenstischer wird.“

Nach Abschluss des Hauptdrehs machte sich Ulrich an den Schnitt, für den er DaVinci Resolve Studio verwendete. „In puncto Schnitt war das eine Bestie von Film“, sagte Ulrich. „Schlussendlich haben wir die Bühnenlinie wohl 18 Mal gekreuzt, was auch so geplant war. Beim Schnitt mussten wir dann aber aufpassen, dass jede Sichtachse stimmt und jeder Schnitt passt. Mit der sich wandelnden Beleuchtung erforderte jede Einstellung für einen folgerichtigen Look ihre besondere Lichtstimmung. In der Post ließ sich nur sehr wenig mit nachträglichen Korrekturen machen, weil wir uns auf diesen Drehstil festgelegt hatten.“

Ulrich hatte bereits vorherige Projekte mit DaVinci Resolve Studio geschnitten und fühlte sich durch die Werkzeuge und den Workflow der Software in seinem Schaffen an einem derart komplexen Projekt befreit. „Resolve ist ziemlich intuitiv, wenn man sich einmal darauf eingefuchst hat“, so Ulrich. „Durch die Möglichkeit, mit einem Klick in andere Arbeitsräume wie Fusion, Fairlight und Color zu springen, hatte ich ganz viele Tools zur Hand. Und das ohne Exporte oder Round-Tripping in völlig andere Programme.“

Colorist Gunnar Goding, der den Kurzfilm in DaVinci Resolve Studio gradete, hatte Freude an der Herausforderung, die er mit den von Dixen am Set vorgenommenen allmählichen Lichtänderungen zu bewältigen hatte. „Am schwierigsten war es für mich, das Timing der Farbveränderungen im Verlauf des Films zu lesen“, sagte Goding. „Farblich ist der Film anfangs sehr warm und anheimelnd. Aber je weiter die Handlung fortschreitet, desto dunkler und kühler werden die Farbtemperaturen, was für die unheilschwangere Story steht.“

Goding bediente sich mehrerer Tools auf Timeline-Ebene, um das Grading so unkompliziert und geradlinig wie möglich zu halten. „Ich benutzte eine benutzerdefinierte Luminanz- und Teiltonungskurve, um das allgemeine Kontrastniveau umzusetzen, ebenso wie Schattenanpassung, eine Farbton-vs-Farbton-Kurve, Sättigung, Entrauschung und Filmkörnung“, führte Goding aus. „Bei einzelnen Clips bearbeitete ich die allgemeine Belichtung, den Kontrast, den Weißabgleich und die Sättigung. Auch setzte ich Power Windows für bestimmte nachzubearbeitende Objekte ein.“

Die düstere und dramatische Story konfrontierte Goding mit ihr eigenen besonderen Herausforderungen. „Beispielsweise musste ich für einen blutigen Kopf das richtige Rot treffen“, erklärte Goding. „Der Timeline-Node-Baum allein verdunkelt die Blutfarbe etwas zu stark. Darum arbeitete ich mit Clip-basierten HSL-Auswahlen, um der Farbe ein helles, aber dennoch natürliches Aussehen zu geben.“

Ulrich und sein Kunde Strong Water Anaheim waren mit dem Resultat zufrieden. Umso mehr freuten sich alle über das Sahnehäubchen in Gestalt des Preises für beste Kinematografie beim Blackmagic Collective FilmFest. „Es war einfach die perfekte Symphonie der Zusammenarbeit, die bewirkte, dass sich alle gegenseitig anstachelten, bessere Filmemacher zu werden. Die Auswahl des richtigen Teams, der richtigen Tools und eine gute Story sind der Schlüssel. Wir hatten das Glück, dass bei uns alle Faktoren stimmten.“

„The Legend of King Kang-Mi“ gewann auf dem 2023 Blackmagic Collective FilmFest kürzlich den Award für beste Kinematografie. Den Film können Sie hier anschauen:  www.strongwateranaheim.com [https://www.strongwateranaheim.com] .

PRESSEFOTOS

Fotos der Produkte URSA Mini Pro 12K, Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K, DaVinci Resolve Studio und von allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

