EINZIGARTIGE LOOKS FÜR NOSTALGIE-FILM  LE MANS 66 – GEGEN JEDE CHANCE
 MIT DAVINCI RESOLVE ERSTELLT

Hollywood, Kalifornien, USA – Dienstag, 22. Januar 2020 – Blackmagic Design gab heute bekannt, dass Senior-Colorist Skip Kimball von EFILM die Farbkorrektur des Twentieth-Century-Fox-Films „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ mit DaVinci Resolve Studio erledigt hat.

Der unter Regie von James Mangold entstandene Film erzählt die wahre Geschichte von Autodesigner Carroll Shelby und Testfahrer Ken Miles, die von Matt Damon und Christian Bale gespielt werden. Mit dem Vorsatz, Ferrari 1966 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu schlagen, wollen die beiden einen revolutionären Sportwagen für die Ford Motor Company bauen.

Für den Look des Films orientierte sich Kinematograf Phedon Papamichael an früheren Filmen, insbesondere „Grand Prix“ aus dem Jahr 1966 mit James Garner in der Hauptrolle. „‚Grand Prix‘ war ein klassischer 70mm-Kodakfilm im CinemaScope-Format. Ich war begeistert von der Kadrierung und der Schlichtheit des Films. Damals ließen sich die Autos ja noch nicht mit schicken Kränen und Drohnen und dergleichen tracken. Wir wollten deutlich machen, dass selbst das winzigste Einzelteil unabkömmlich für das Funktionieren dieser gigantischen Maschinerie ist, und zeigen, wie unglaublich gefährlich es ist, einen Rennwagen mit eingeschränkter Bremsfähigkeit zu fahren.“

Obwohl der Film Mitte der 1960er spielt, sträubten sich Kimball und Papamichael, die bereits an drei anderen Projekten kollaboriert hatten, gegen einen „Nullachtfünfzehn-Vintage“-Look. Stattdessen erstellten sie schon frühzeitig eine spezielle LUT. „Die LUT, die als Ausgangspunkt für alles andere diente, bauten wir uns während der Kameratests“, so Kimball. „Der Film sollte das Feeling dieser Ära vermitteln, ohne dabei wie ein alter Film zu wirken.“

Typische Entsättigungstechniken oder „Altern“ hätte dafür nicht ausgereicht. Kimball wollte dem Film das Flair der Sechziger verleihen und das Publikum in diese Zeit versetzen. Während der Vorproduktion recherchierte Kimball aus diversen Quellen klassische Looks. „Oft orientierte ich mich an den alten Autozeitschriften meines Vaters aus dieser Ära. So bekam ich einen guten Riecher für den damaligen, von Autoherstellern, Marketingleuten und Fotografen entwickelten Look.“

Im Verlauf des Films passte man den Stil der Bilder auch an das jeweilige Setting wie beispielsweise die Ferrari-Fabrik oder das Rennen in Le Mans an. „Die frühen Szenen in der Ferrari-Fabrik sind im Vergleich zum stählernen industriellen Stil der Ford-Fabrik verträumter“, meint Kimball. „Das unterstreicht die unterschiedlichen Philosophien, die die Autohersteller verfolgten. Shelbys Werkstatt ist eine Mischung aus beiden.“ Obwohl die Ära den Stil des Films beeinflusste, holte sich Kimball auch andernorts Inspirationen. „Für die Verhandlungen zwischen Lee Iacocca und Enzo Ferrari orientierten wir uns stark an ‚Der Pate‘.“

DaVinci Resolve spielte nicht nur beim Grading des Films eine entscheidende Rolle, sondern auch beim schnellen Sichten und ständigen Aktualisieren der visuellen Effekte. Für das Conforming von „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ in Resolve musste Conforming-Editor Tashi Trieu von EFILM den Schnitt stets aktuell halten, damit Regisseur James Mangold die Looks und Versionen mühelos prüfen konnte. „Weil das Conforming nativ in Resolve erfolgte, konnten wir unseren Kunden völlige Flexibilität im DI-Vorführraum bieten“, so Kimball weiter. „Wenn der Regisseur und Bildeditor Mike McCusker mit dem Timing einer speziellen VFX-Sequenz experimentieren wollten, konnten wir ihnen auf der Stelle die Bearbeitungsrechte dafür erteilen.“ Jegliche Anpassungen konnten auf der großen Leinwand in Verbindung mit dem Surround-Soundmix getestet werden, sodass sich alle Looks und Änderungen in einer erstklassigen Umgebung bestens beurteilen ließen.

Kimball machte sich die Vorteile der nativen Werkzeuge in Resolve auf verschiedenste Weise zunutze. Dank der Kompatibilität von Resolve mit verschiedensten Auflösungen konnte Kimball das gesamte Material von mindestens sieben verschiedenen Kameras in den jeweiligen Rohformaten verarbeiten. Dafür waren 15 verschiedene Formatierungsvorgänge erforderlich. Zum Anpassen von Übergängen zwischen den Einstellungen und zum Verstärken einiger visueller Effekte wurde das Camera-Shake-Tool in Resolve viel genutzt.

„Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ stellte das Team vor zahlreiche Herausforderungen, von denen das Abschlussrennen in Le Mans bei Weitem die größte war. Um die Eigenschaften des Lichts, den Himmel und die Tageszeiten aufeinander abzustimmen, musste Kimball vielfältiges Material von Drehs an fünf verschiedenen Locations abgleichen. „Die Szene ist derart eindringlich und spannend. Eigentlich sollte jeder genauso auf das Rennen konzentriert sein wie Ken Miles“, erklärt Kimball. „Jim bestand darauf, den Look nie zu übertreiben. Er ist ein derart erfahrener Filmemacher, dass er auf die kleinsten Details und fotorealistischen Nuancen achtet.“

Mangold hatte eine klare Vorstellung von der Sequenz und setzte sie mit ganz konkreten Anweisungen um. „Die gesamte Sequenz ist das Ergebnis aus den Ideen aller Beteiligten und Experimenten mit unterschiedlichen Looks.“

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

