MUSE VFX SETZT FÜR VISUELLE EFFEKTE DER SERIE Y: THE LAST MAN
AUF FUSION STUDIO

Fremont, Kalifornien – 12. November 2021 – Blackmagic Design meldete heute, dass die VFX-Schmiede Muse VFX aus Los Angeles auf Fusion Studio – die VFX- und Motion-Graphics-Software des Herstellers – setzte, um visuelle Effekte für die neue Fernsehserie „Y: The Last Man“ zu erstellen. Ob es sich um fotorealistische Explosionen, CG-Fahrzeuge und andere CG-Objekte oder auch Matte-Paintings und CG-Set-Erweiterungen handelte, Muse VFX benutzte Fusion Studio, um die postapokalyptische Welt der Serie zum Leben zu erwecken.

„Y: The Last Man“ basiert auf dem gleichnamigen Comicserienerfolg und spielt infolge eines katastrophalen Ereignisses, dass zum Tod aller Säugetiere mit Y-Chromosom führt. Nur ein Cisgender-Mann und sein Hausäffchen bleiben unbetroffen. In der postapokalyptischen Welt versuchen Überlebende, Verlorenes wiederherzustellen und eine bessere Zukunft aufzubauen. Die Serie zeigt Diane Lane, Ashley Romans, Ben Schnetzer, Amber Tamblyn und andere in den Hauptrollen und ist ab sofort auf FX on Hulu verfügbar.

„,Y: The Last Man‘ spielt nach einem katastrophalen Ereignis. Jede Einstellung muss die Entbehrung und das Leid zeigen, das nun in der Welt herrscht. Zur Erschaffung dieser postapokalyptischen Welt spielten VFX eine wesentliche Rolle“, erklärte John Gross, einer der Mitbegründer und VFX-Supervisor bei Muse VFX. „Wir benutzten Fusion Studio für einige der umfangreichen VFX der Serie, wie z. B. Explosionen, Hubschrauberabstürze und Set-Erweiterungen, aber auch für mehrere unauffällige Effekte, wie Compositings mithilfe von Split Screens und Bluescreens.“

So diente Fusion Studio dem Team bei Muse VFX beispielsweise dabei, die im Pentagon spielenden Szenen realistischer zu gestalten. Fred Pienkos, ein weiterer Mitbegründer und ebenfalls VFX-Supervisor bei Muse VFX, erklärte: „Für die Dreharbeiten stellte die Produktion einen Teil der Flure im Pentagon nach. Mit Fusion Studio erweiterten wir dann die Säle, trackten Kamerabewegungen, generierten Keying- und Rotoscopingeffekte mittels Bluescreens und beleuchteten und renderten die CG-Erweiterungen der Flure.“

In anderen Szenen erzeugte Muse VFX bombastischere Effekte, z. B. eine in einem Haus explodierende Bombe. Da an diesem Tag keine Effekte am Filmset gedreht wurden, baute das Team diese VFX-Sequenz vor Ort aus im Lidar-Verfahren erfassten Scans und Fotoreferenzen. Die Auswirkung der Gebäudeexplosion auf die Umgebung erforderte komplexes Layering. Es gab mehrere Bildebenen aus Bäumen und Büschen, von denen einige durch CG-Pflanzen ausgetauscht werden mussten.

„Kamera-Tracking, Rotoscoping sowie digital erstellte Pyro-, Trümmer- und Laubeffekte wurden in Fusion Studio zu einem Compositing zusammengefügt, gefolgt von einer simulierten Detonation, bei der die Fenster eines Autos in der Nähe zersprangen“, so Pienkos. „Uns ging es darum, die Explosionen und Effekte so realistisch wie möglich zu gestalten. Mit einer ähnlichen Methode haben wir die Absturzsequenz eines Hubschraubers kreiert, der gefährlich an der Seite eines Gebäudes abrutschte und von dort in die Tiefe stürzte. Fusion Studio hat ganze Arbeit geleistet, was die Integration von CGs in die Live-Action und die Erstellung fotorealistischer VFX angeht.“

Muse VFX verwendete Fusion Studio auch in der ganzen Serie zum Animieren von Ratten, Mäusen und Rehen. „In der Serie sind nicht nur Männer, sondern auch verschiedene Tierarten von den Auswirkungen des katastrophalen Ereignisses betroffen. Eine Szene etwa zeigt Scharen von Ratten durch die Straßen der Stadt huschen. Diese fiese Szene wurde zu 100 Prozent aus CG-Effekten in Fusion Studio erstellt und lässt erahnen, was die Menschen noch erwartet,“ erklärte Pienkos. „Um die grauenhafte Grundstimmung der Serie und die Ausgezehrtheit der Menschen und Tiere zu betonen, benutzten wir CGs und Compositings. Man würde es kaum glauben, aber bei der Serie kamen keine Tiere zu Schaden.“

Laut Muse VFX folgte „Y: The Last Man“ eher einer traditionellen Film-Pipeline als einer TV-Pipeline. „Wir haben festgestellt, dass die Qualitätsanforderungen für Fernsehen, Streaming und Film mittlerweile fast gleich sind. Fernsehproduktionen erfordern heute eine Liebe zum Detail und eine Handwerkskunst, wie sie traditionell dem Film vorbehalten waren“, so Pienkos. „Die Serie wurde mit Anamorphoten in 5K gedreht und hat aufgrund der hohen Auflösung eher ein stilisiertes filmisches Look-and-feel.

Da wir allerlei Auflösungen und Seitenverhältnisse miteinander kombinierten, war es entscheidend, dass Fusion Studio verschiedenste Auflösungen unterstützt. Hinzu kamen Aufnahmen von Drohnen und Crash-Cams plus diverse andere Elemente, die alle unterschiedliche Auflösungen und Farbräume erforderten. Fusion Studio brachte alle diese Produktionsaspekte sehr gut unter einen Hut.“

„Die Vielfältigkeit der Arbeit war das Beste an ,Y: The Last Man‘. Wir erstellten nicht nur CG-Tiere und -Menschenmengen, digitale Pyroexplosionen, Set-Erweiterungen, Blutvergießen, brennende Gebäude, Gewalt und Bluescreen-Effekte. Wir erlebten sie quasi mit“, fügte Gross hinzu. „Es war nicht gerade einfach, aber unser Team hat die Herausforderungen gemeistert. Und dank Tools wie Fusion Studio hatten wir sogar noch eine Menge Spaß dabei.“

„Fusion Studio war das Rückgrat unserer Compositing-Pipeline und kam für alle Arbeiten an ,Y: The Last Man‘ zum Einsatz. Fusion Studio bietet Künstlern bei der Ausarbeitung einer Sequenz oder Lösung reichlich Kreativität und Flexibilität. Die Software hat alles, was man braucht. Das gilt für Vorbereitung, Entrauschen, Rotoscoping und Keying ebenso wie fürs Tracking und Partikeleffekte und das finale Compositing. Mit Fusion hatten wir ein großartiges Tool für Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz für die Sendung“, sagte Pienkos abschließend.

PRESSEFOTOS

Produktfotos von Fusion Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

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