SPIELFILM JACOB THE BAKER
 MIT BLACKMAGIC DESIGN TECHNIK GEDREHT UND GEGRADET

Manchester, Vereinigtes Königreich - Mittwoch 21. Februar 2024 - Blackmagic Design meldete heute, dass der Indie-Spielfilm „Jacob the Baker“ mit der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Digitalfilmkamera gedreht und mit der DaVinci Resolve Studio Software für Schnitt, Grading, visuelle Effekte (VFX) und Audio-Postproduktion geschnitten und gegradet wurde.

Als eine junge, skeptische Reporterin den Auftrag erhält, den Autor einer Bestseller-Buchreihe zu interviewen, entdeckt sie die unglaubliche Geschichte, wie Jacob, eine fiktive Figur, unzähligen Menschen auf der ganzen Welt Hilfe und Hoffnung gibt. Der Film basiert auf der gleichnamigen Romanserie. Regie führte Gev Miron und die Kinematografie stammt von Omer Lotan. Für das Grading war Francisco Lorite von Different by Design verantwortlich.

Die Herausforderung bei der Produktion von „Jacob the Baker“ lag in den unterschiedlichen Drehorten, die für die Erzählung der Geschichte erforderlich waren. „Wir haben vor den Dreharbeiten sehr viel über die Kameraführung diskutiert“, sagte Miron. „Wir bereiteten uns noch gründlicher als sonst vor, weil wir mit mehreren Drehteams in verschiedenen Ländern filmten. Wir mussten sicherstellen, dass sich alle Mitarbeiter einig waren, sowohl in Bezug auf die visuellen Aspekte als auch auf alle anderen Aspekte der Produktion.“

Miron und Lotan arbeiten schon lange zusammen und Lotan war von der Idee, eine so anspruchsvolle Geschichte zu drehen, begeistert. Ihre Entscheidung für die Pocket Cinema Camera 6K fiel schon in einer frühen Phase der Vorproduktion. „Gev und ich hatten beide schon mit dieser Kamera gearbeitet und wir kannten alle ihre Vorteile“, so Lotan. „Ich wusste, dass wir trotz der Herausforderungen bei den Dreharbeiten den gewünschten cineastischen Look erzielen würden. Bei diesem Dreh hatten wir eine große Vielfalt an Sets: von Außenaufnahmen bei Tag und Nacht, Häusern mit begrenztem Platz, den Innenräumen eines Autos bis zur Volume-LED-Wand und Greenscreens. Ich war mir trotzdem sicher, dass sich die Pocket Cinema Camera 6K als unser Hauptwerkzeug für den Film bewähren würde.“

Miron und Lotan waren beide schon an die Qualität der Blackmagic Kameras gewöhnt, aber es gab auch andere Gründe für die Wahl der Kameras. „Die Kameragröße war ein Hauptgrund für die Wahl der Pocket Cinema Camera 6K“, fügte Miron hinzu. „Wir mussten für diesen Dreh beweglich bleiben. Manchmal drehten wir auf kleinem Raum, oder wir hatten nur begrenzt Zugang, oder die Drehorte waren öffentlich zugänglich. Trotz des geringen Platzbedarfs brauchten wir dennoch eine hohe Bildqualität, die wir durch die kamerainterne Aufzeichnung und der Aufnahme im RAW-Format erreichen konnten. Die Pocket 6K war perfekt dafür und half uns, unser Ziel zu verwirklichen.“

Für die Fahrszenen musste das Team die 360º-Plates für die Volume-LED-Wand erfassen. „Wir montierten die Kamera mit einem Gimbal auf einem Auto und drehten während der Fahrt 6K-Plates in RAW mit 60 fps“, so Miron. „Die Kamera leistete in diesen Low-Light-Situationen Unglaubliches und wir brauchten das Material nur minimal bearbeiten, bevor wir die es auf die LED-Wand laden konnten.“

„Mit so einer kompakten und intuitiv bedienbaren Kamera drehen zu können, gab uns viel mehr Flexibilität auf sehr engem Raum, und auch in städtischen Gegenden war die Kamera relativ unauffällig“, sagte Lotan weiter. „Beim Dreh war es vor allem in sensiblen Gebieten, zum Beispiel in der Altstadt von Jerusalem, von entscheidender Bedeutung, nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Abgesehen von der Benutzerfreundlichkeit habe ich persönlich schon immer die mit der Blackmagic Color Science erreichbare Bildbeschaffenheit geliebt, und ich glaube, sie hat sich bei diesem Projekt erneut bewährt.“

Die Schlüsselelemente bei den Dreharbeiten an vielen verschiedenen Orten waren die einheitliche Bildqualität und das einheitliche Format. Es war unentbehrlich, dass die originale Footage in Blackmagic RAW eingefangen wurde. „In der dänischen Erzählung mussten wir zum Beispiel oft mit einer Kombination aus Tageslicht und Kunstlicht drehen“, so Lotan. „Weil wir um die Weihnachtszeit drehten, hatten wir überall Weihnachtsbeleuchtung in den Aufzeichnungen. Zum Beispiel verschiedene warme Lichtquellen, die mit der Umgebungsbeleuchtung konkurrierten. Dies und der kühle, bedeckte Himmel machten die Farbabstimmung am Set schwierig. Wir mussten uns beim Grading die Zeit zur Farbabstimmung nehmen, wobei wir auch die Hauttöne erhalten und den gewünschten Look beibehalten konnten. Wir konnten alles in den Blackmagic-RAW Dateien optimieren und das war sehr praktisch.“

Das erste Grading wurde mit DaVinci Resolve Studio von Lotan und Miron erstellt, um die Anforderungen für frühe Vorführungen zu erfüllen. Obwohl beide Filmemacher bereits Erfahrung mit DaVinci Resolve Studio hatten, waren sie erfreut, die zusätzliche Flexibilität des Blackmagic-RAW-Formats zu entdecken. „Während einer unserer Sitzungen kämpften wir damit, ein paar Glanzlichter in zwei Szenen zu retten. Wir entdeckten zufällig, dass wir das Filmmaterial nachträglich auf die Color Science der Generation 5 umstellen konnten, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch nicht auf dem Markt war“, sagte Lotan. In einer Szene fuhr die Reporterin zum Interview und in der anderen spazierte die dänische Figur bei Sonnenuntergang draußen in der Natur. Beide Szenen wurden nur bei verfügbarem Licht gedreht. Durch den Wechsel von Color Science Generation 4 zu Generation 5 konnten wir einige überbelichtete Details wiederherstellen, obwohl wir dachten, dass sie nicht mehr zu retten seien!“

Bald darauf wurde Lorite an Bord geholt, um den endgültigen Look zu gestalten. Für Lorite war es eine interessante Herausforderung, die Aufnahmen von ganz unterschiedlichen Orten aufeinander abzugleichen. „Der Film geht um die Welt, und jede Geschichte hat ihre eigenen Besonderheiten, die wir erhalten wollten, wie das einzigartige Licht und die Farben. Aber alle Elemente müssen dennoch im selben Film koexistieren“, erklärte Lorite. „Es war sehr wichtig, mit RAW-Dateien zu arbeiten, sodass wir eine hohe Bildqualität erreichen konnten. Dadurch hatten wir praktisch eine Art Negativ, das wir kreativ manipulieren konnten.“

Lotan und Miron brachten eine Sammlung visueller Referenzen zum Film mit, die sie vor den Dreharbeiten zusammengetragen hatten. „Wir hatten bestimmte Bilder aus allen Ländern, um uns an den Farben zu orientieren. Als Francisco dazu kam, konnten wir darüber diskutieren, wie er das, was wir vorbereitet hatten, würde verbessern können“, so Miron.

Lorite setzte dem ursprünglichen Grading dann seinen Stil auf. „Ich hatte einen festen Nodenbaum mit seriellen und parallelen Nodes erstellt und dann zusammengesetzte Nodes hinzugefügt, um frühere Korrekturen zu organisieren und sie in meinen Nodenbaum zu integrieren. Es war sehr nützlich, um Ordnung in die Arbeitsabläufe zu bringen und um sauber zu arbeiten.

Lorite spricht über die Tools, die das Grading dieses einzigartigen Films ermöglicht haben: „Bei diesem Film war mein Lieblingstool auf jeden Fall Resolve, weil es uns so viel Flexibilität ermöglichte. Vom ersten Durchlauf konnte ich in meiner Suite das finale Grading ausarbeiten“, so Lorite.

„Franciscos Talent kam ins Spiel, als wir Anpassungen vornahmen, bei denen die Hauttöne erhalten bleiben mussten, während wir das Bild anpassten“, fügte Miron hinzu. „Die Blackmagic-RAW-Dateien und Franciscos Fähigkeiten waren für die Rettung einiger schwieriger Aufnahmen entscheidend. Zum Beispiel wurden Glanzlichter wieder hergestellt. Aufnahmen, die zu unterschiedlichen Zeiten gedreht wurden, wurden verglichen, weil sie in derselben Szene verwendet wurden. Wir mussten auch die richtige Balance zwischen Innen- und Außenaufnahmen, bei denen die Schauspieler gegen Fenster gefilmt wurden, finden.“

Miron genoss die Zusammenarbeit mit Lorite und sie arbeiteten zusammen, um den Look der endgültigen Version des Films zu bestimmen. „Wir brauchten viel Zeit, um für jeden Drehort den richtigen Look zu finden. Dabei haben wir über die Geschichte diskutiert, die wir an jedem dieser Orte erzählen wollen, und über den einzigartigen Look jedes Drehorts: Wetter, Architektur, Lichtqualität usw. Resolve ist ein großartiges Werkzeug zur Erkundung, weil es so intuitiv ist und es uns ermöglichte, verschiedene Dinge selbst auszuprobieren, noch bevor wir mit Francisco in die Sitzungen gingen.“

„Jacob the Baker“ ist nun auf Prime Video verfügbar.

PRESSEFOTOS

Produktfotos der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K, von DaVinci Resolve und aller anderen Blackmagic Design Produkte sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen finden Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

