INDIE-SPIELFILM FIRST
 MIT BLACKMAGIC DESIGN GEDREHT UND FERTIGGESTELLT

Manchester, Vereinigtes Königreich - Mittwoch 10. Mai 2023 - Blackmagic Design meldete heute, dass der Indie-Spielfilm „First“ mit Blackmagic Design Kameras gedreht und mit der DaVinci Resolve Studio Software für Schnitt, Grading, visuelle Effekte (VFX) und Audio-Postproduktion geschnitten und gegradet wurde. Den Film drehte Kinematograf Will Novy unter der Regie von Jahmela Yarbrough und Brandon Yarbrough, die den Film auch gemeinsam produzierten. Der Film eröffnete kürzlich auf dem Pan African Film Festival, das für die Academy Awards© qualifiziert ist.

„First“ erzählt von Charles (Will Catlett), einem einst aufstrebenden Dokumentarfilmer, der seinen Traum vom Filmemachen begraben hat. Als Charles seine Jugendfreundin Robin (Jahmela B. Yarbrough) wiedertrifft, fliegen die Funken. Zusammen begehen sie ein Terrain, das sie sich früher schon ersehnt, aber auch gefürchtet hatten. Charles dokumentiert, wie die beiden Kindheitsfreunde sich wiederfinden und nach und nach ineinander verlieben.

Die Idee für die Filmversion „First“ entwickelte sich aus der digitalen Serie auf Issa Raes YouTube-Kanal Hoorae Media. „Ich habe „First“ schlicht und einfach geschrieben, weil ich eine Vorliebe für Liebesgeschichten habe und mich nach einer Erzählung sehnte, mit der ich mich identifizieren konnte. Nach zwei Staffeln war klar, dass viele Leute in aller Welt sich nach ähnlichen Dingen und Erfahrungen sehnen wie ich“, so Jahmela Yarbrough.

Die Serie verzeichnete im Nu mehr als sieben Millionen Aufrufe. Das Team wusste, dass es den Nerv der Zeit getroffen hatte. „,First‘ erfüllte den dringenden Wunsch schwarzer Menschen, auf Handys und Bildschirmen zu Hause repräsentiert zu werden“, sagte Produzentin Lynneise Joseph. „Als eine der ersten stellte diese Webserie schwarze Menschen positiv dar. ,First‘ ist nach wie vor eine der Top-Webserien auf Issa Raes YouTube-Kanal. Die Fans drängten nach einer Filmversion der Serie.“

Jahmela und Brandon Yarbrough beschlossen, den Spielfilm gemeinsam für ihr Unternehmen Yarbrough Studios zu produzieren und auch selber Regie zu führen.

Ohne zu zögern wählte Brandon Yarbrough für das Projekt Blackmagic Design Kameras. „Ich bin schon immer ein Fan von Blackmagic Kameras. Vor Ewigkeiten hatte ich mir zum Drehen einiger Projekte die Kamera eines Freundes geliehen. Seitdem bin ich voll überzeugt. Ich habe die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K damals gekauft, als sie auf den Markt kam. Als es ans Drehen des Films ging, fiel uns die Entscheidung nicht schwer“, sagte er. „Da unser Zeitplan und Budget begrenzt waren, optierten wir für einen Mehrkameradreh. Ich wusste, dass wir mit den Pocket 6K und Pocket 6K Pro Kameras dank ihrer Kompaktheit und ihres leichten Gewichts schnell in erstaunlicher Qualität filmen können würden.“

Auch Novy kannte sich bereits mit Blackmagic Kameras aus und war mit der Wahl zufrieden. „Aus früheren Projekten wusste ich, dass sie mit dem schnellen Tempo unseres Workflows am Set mithalten würden“, so Novy. „Wir benutzten eine Pocket Cinema 6K, eine Pocket Cinema 6K Pro und eine URSA Mini Pro 12K. 90 Prozent des Films drehten wir mit den Pocket Kameras. Die 12K-Kamera verwendeten wir für Stuntszenen und wenn wir zusätzliche Aufnahmen benötigten. In einer der Szenen springen die beiden Hauptdarsteller in ein Schwimmbecken. Dies war ein Wettrennen mit der Zeit, bevor die Sonne unterging. Doch mit drei Kameras konnten wir den Tag voll ausnutzen, bevor das Licht weg war.“

Brandon Yarbrough gefiel die Vielseitigkeit der Kameras. Darüber hinaus war er zuversichtlich, mit allen Kameras eine einheitliche gleichwertige Qualität zu bekommen. „Alle Kameras sind wahre Arbeitspferde. Wenn ich an Projekten arbeite, wähle ich gezielt Equipment, das uns nicht behindert, besonders wenn‘s schnell gehen muss. Die Blackmagic Kameras schnitten in jeder Situation wunderbar ab und boten uns so kreativen Spielraum.“

Als Kompromiss zwischen hoher Qualität und einem vernünftigen Maß an Speicherbelegung wählte das Team den Blackmagic-RAW-Codec. „Als verantwortlicher Kameramann möchte man natürlich soviel Qualität und Auflösung wie möglich. Aber bei drei Kameras und begrenztem Speicherplatz muss man Zugeständnisse machen,“ fügte Novy hinzu. „Letztendlich drehten wir in Blackmagic RAW Constant Bitrate 5:1. Dies bot uns maximale Qualität und wir sparten damit sogar noch Platz auf der Festplatte.“

Novy freute sich, dass diese Wahl die Bildqualität nicht beeinträchtigte. „Im Film gibt’s eine Partyszene, die schwach beleuchtet und in den Farben stark gesättigt ist. Normalerweise ein Fall fürs Entfernen von Filmkorn und kleine Farbanpassungen“, so Novy. „Als das Grading anstand, war ich angenehm überrascht, wie gut die verschiedenen Farben rüberkamen. Wir mussten nur minimale Anpassungen machen und die Sättigung leicht anheben.“

Weil die Hauptrollen von afroamerikanischen Darstellern gespielt werden, war Brandon Yarbrough froh, dass der Dynamikumfang des Sensors die Hauttöne präzise wiedergab. „Jede Szene verdeutlicht, wie schön die Farbverarbeitung ist“, fügte er hinzu. „Die Kameras fangen die Hauttöne wunderbar ein, besonders die dunkleren Teints.“

Brandon Yarbrough übernahm den Schnitt. Nachdem er in der Vergangenheit mit anderen Schnittprogrammen gearbeitet hatte, wechselte er 2020 zu DaVinci Resolve Studio. „In meinen 20 Jahren beim Schnitt hatte ich noch nie eine Postproduktionserfahrung, die so reibungslos und stressfrei verlief“, sagte er. „Besonders in puncto Stabilität hatte ich früher mit anderer Software häufig Probleme. Programme stürzten regelmäßig mitten im Projekt ab. Manche Projekte gingen sogar komplett verloren. Seitdem ich auf DaVinci Resolve umgestiegen bin, spare ich so viel Zeit und Ärger. Alles läuft wunderbar ohne Stabilitätsprobleme. Bei diesem Projekt ging kein einziges Mal etwas schief.“

Die vielen Tools in DaVinci Resolve Studio waren sowohl bei der Farbkorrektur als auch bei der VFX-Erstellung in Fusion nützlich, ohne diese Aufgaben auslagern zu müssen. „Am Anfang des Projekts war ich in Fusion noch unerfahren“, erklärte Brandon Yarbrough. „Als Anwender eines ebenenbasierten Compositing-Systems ergaben die Nodes für mich keinen Sinn. Doch innerhalb von wenigen Minuten begriff ich, wie viel Potenzial in Nodes steckt. Ein Tool mit so viel Power direkt in Resolve zu haben, ist wie ein Geschenk. Wer auch immer das hier liest, sollte sich den Gefallen tun und Fusion erlernen. Die Software ist viel weniger kompliziert, als man meinen könnte.“

Der Film wurde von Colorist Sarah Sebring in DaVinci Resolve Studio gegradet. Für Jahmela Yarbrough waren die Übergänge zwischen den verschiedenen Zeitabschnitten, durch die sich die Figuren im Film bewegen, sehr wichtig. „Wir begleiten die Figuren in verschiedenen Zeitabschnitten von ihrer Kindheit bis zum Erwachsenenalter,“ sagte Jahmela Yarbrough. „Sarah stellte die Looks für die neunziger Jahre, für Anfang 2000 und die heutige Zeit sehr dezent dar, ohne die Einheitlichkeit zu beeinträchtigen. Sie hat die Zeiten im Film auf großartige Weise zusammengeführt.“

In puncto Colorgrading hatte Brandon Yarbrough nichts Negatives zu sagen. „Beim Grading lief wirklich alles glatt. Meiner Meinung nach ein Beweis, wie gut das gesamte Blackmagic Design Ökosystem ist, von den Kameras bis zum Finishing. All diese Gewerke haben wir für den Film verwendet und alles funktioniert einfach so gut. Wir hätten uns nicht mehr wünschen können“, ergänzte er.

PRESSEFOTOS

Fotos der URSA Mini Pro 12K, Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K, Pocket Cinema Camera 6K Pro, von DaVinci Resolve Studio und aller anderen Blackmagic Design Produkte sind unterwww.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen finden Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

